Donnerstag, 21. Februar 2013

Erste Zahlen...

... und irgendwie immer noch nicht der Zeitpunkt für die entgültige Entscheidung, die ja im Kopf eigentlich schon lange gefallen ist. Aber die Finanzierung soll ja auch irgendwie machbar sein.

Als mir die Gesamtsumme der aktuell planaren Umbaumaßnahmen genannt wurde, war ich doch schon etwas bedrückt, weil es höher lag als ich vorher gehofft hatte. Vor allem weil man ja doch noch im Hinterkopf hat, was die Dinge des Innenausbau und diverse unvorhersehbare Probleme noch kosten werden.

Der gute Herr Baumensch wird das ja alles noch mal schriftlich ausführen und einen Termin bei der Geldkasse machen. Ich brauche für einen ruhigen Schlaf definitiv eine Zahl, die monatlich auf uns zukommen wird, bevor ich entgültig sagen kann "Ja, wir packen das!".

Und wieder ziehen die Wochen ins Land! Also meine Geduld muss ich in Umbausachen echt noch besser trainieren.

Montag, 11. Februar 2013

"Ham se schomma drin gelegen?"

Am Wochenende waren wir in einer "Badausstellung" und haben uns nach den geeigneten Sanitärkeramiken umgesehen.

Eher nach dem Ausschlusskriterium.... "das geht ja gar nicht" oder "guck mal, wie häßlich", kamen wir auch zu einigen interessanten und für unseren Geschmack in Frage kommenden Objekten.

Wir möchten halt eher einfach und schlicht und vor allem beim WC ein fabrikat, für das man auch mal einen neuen Klodeckel bekommt, ohne dass man gleich ein komplett neues WC kaufen könnte.

Ebenso bei der Badewann, sie sollte zwar etwas größer sein, als die sonst in Mietsbuden üblichen kleinen Standardwannen, aber es muss keine Eckwanne oder etwas mit Wirpool oder ähnlichem Schnickschnack sein.

Nach der ersten "Auswahl" haben wir dann an der Info gefragt, ob die Dame uns die Produkte aufschreiben könnte, damit wir unserem Handwerker die Produkte nennen können. Diese machte dann noch mal einen Gang mit uns zusammen durch die Ausstellung und meinte dann vor dem Produkt unserer Wahl... "Ham se schomma drin gelegen?" zwei fragende Gesichter blickten ihr entgegen... Sie erklärte uns dann, dass man das hier gerne darf auch mit Schuhen und Jacke versteht sich und sie hatte Recht mit der Aussage, man müsste schon dringelegen haben.

Die erste Auswahl war nämlich doof.

Sie zeigte uns dann noch ein paar andere und leider war die, die am tollsten und bequemsten war, die mit Abstand am teuersten! Ok... aber es gibt ja auch noch alternativen.
Nachdem Marc noch mal auf den Punkte gebracht hat, dass wir pro Person vielleicht max. 4mal im Jahr Baden, meinte die Dame, dass wir dann vielleicht etwas mehr in Dusche, Waschtisch und WC investieren sollten und bei der Wanne eher ein "Standardprodukt" nehmen sollten, damit man sich später nicht ärgert.

Und genauso werden wir das auch tun. Standardwann mit einer Nummer länger und breiter und bei dem Rest werden wir dann noch mal genauer direkt beim Hersteller gucken, da dort mehr Auswahl ist und man im Katalog soetwas immer so schlecht geurteilen kann.

In Sachen Gesamtkostenaufstellung gibt es noch nichts neues. Aber die bisherigen Angebote, die eingegangen sind, scheinen wohl alle im Rahmen geblieben zu sein. Das lässt doch hoffen!

Montag, 4. Februar 2013

Das isses!

Damit ihr auch wisst worüber wir so reden, habe ich mal in "alten" Fotos gekramt und Fotos von Omas Haus gefunden.
Hübsch dekoriert, es war schließlich Schützenfest!

Achja, nur um Verwechslungen auszuschließen: Es geht um das Backsteinhaus, nicht das weiße. (das ist mein Elternhaus)







Dienstag, 29. Januar 2013

Unter Strom

Der Elektriker war noch mal bei uns.

Er hatte die Pläne des "Bauingenieurs" dabei (welche Marc gezeichnet hatte) *hüstl* und so sind wir virtuell durch die Räume gegangen und mussten "mal eben" überlegen, wo wieviele Steck-, Daten-  und TV Dosen sowieLichtschalter hin sollen.

Anschließend sind wir noch mal kurz "rüber" in Omas Haus damit er sich die Lage noch mal ansehen kann. Auch im Keller noch mal nachzuschauen, wo die Leitungen aus dem Nachbarhaus ankommen.

Viele der Gewerke haben wohl schon ihre Angebote bei dem Bauingenieur abgegeben, aber es fehlen eben auch noch ein paar. Unter anderem das Angebot von Marcs Chef. Um das zu beschleunigen, waren wir bevor der Strommensch kam noch in einer "Handwerkerausstellung" und haben uns Zimmertüren und Treppen angesehen.

Es sollten auf jeden Fall wieder weiße Türen sein. Und wenn die Kosten nicht explodieren, dann auch eher Kassettentüren. Das Futter für welches wir uns entschieden hatten, wurde dann am Montag bereits nach großer Kostenübersicht noch mal "umgeworfen". Die Mehrkosten rechtfertigen den Nutzen einfach nicht.
Aber schön soll es ja dennoch werden und so wird sich ein Kompromiss zwischen breitem Türrahmen mit Fräsung und "Standard" finden lassen.

Nun hoffe ich, dass die fehlenden Angebote nicht mehr ewig auf sich warten lassen und wir bald unsere Kalkulation in den Händen halten können.

Montag, 21. Januar 2013

Türen

In Omas Haus sind viele schöne alte Türen.Holztüren, Kassettentüren mit vermutlich 10 Schichten weißem Lack. ;-)

Mein nostalgisches Herz schlug natürlich gleich doppelt so schnell, als irgendwer im Nebensatz meinte... "blablabla... und überall neue Innentüren... blablabla."

Ahhh... aber, was ist denn mit den Alten?

Ein kurzes Gespräch mit dem Tischler meines Vertrauens brachte die Wahrheit ans Licht. Klar könnte "Mann" die Türen wieder schön machen und somit weiterhin verwenden. Allerdings sind nicht für jeden Raum alten Türen da. Sprich man würde anfangen müssen zu stückeln. Will man dann nur oben oder nur unten die alten Türen. Und dann noch die Sache mit der neuen Raumhöhe oben, da würden natürlich die ziemlich nierdrigen Türen etwas komisch aussehen. Marc hatte dann noch die Idee, die Türen unten mit einer "Zierleiste" zu verlängern und eben so die Zarge, aber ob das alles so das wahre ist.

Für Bad, Abstellraum und Wohnzimmer hatten wir uns aus Platzgründen eh schon für eine Schiebetür entschieden, damit wäre die Summe der Türen, die wir benötigen würden, zwar schon fast hergestellt, aber ich habe mich wohl oder übel langsam damit abgefunden, dass es arbeitsaufwandtechnisch und vielleicht auch optisch elegantere und kostengünstigere Lösungen gibt.

Der Vorschlag von Marcs Chef war dann, dass man ja Landhaustüren nehmen könnte und dann an die Zargen einfach ein weiteres Brett dranleimen könnte, um den Sichtrahmen der Tür breiter zu machen, um dann ein Ornament bzw. ein paar Rillen hineinzufräsen. Das, finde ich, klingt zwar auch nach Mehrarbeit, aber wäre für mich ein guter Kompromiss.

Beim durchsurfen des Internets bin ich dann auf eine tolle Lösung für die alten Türen gekommen.
Wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, werden die Türblätter mal eine Gardrobenrückwand und/oder ein Spiegel"rahmen", oder Rückwand für Handtuchhalter im Bad... oder oder oder.

Sie werden ihre Verwendung finden!

Donnerstag, 17. Januar 2013

Kopf einziehen, sonst Beule!

Neben der fast nicht vorhandenen Wärmedämmung ist die Raumhöhe im Obergeschoss die zweite große "Baustelle".

An den meisten Punkten misst die Raumhöhe gerade einmal 1,80m. Unter den Querbalken versteht sich, dazwischen kommt man vielleicht auf ca. 1,90m.

Ist also momentan nichts für große Leute. Oma hat es nichts ausgemacht, sie war nicht so groß. Opa hat es einfach nicht anders gekannt und war es vermutlich gewöhnt mit eingezogenem Kopf in der oberen Etage rumzulaufen.

Auch im Erdgeschoss ist die Raumhöhe mit knapp 2m nicht gerade großzügig bemessen, aber völlig ausreichend.

Zwei Möglichkeiten wurden überdacht.

Erste:
Die Kehlbalkenlage anzuheben, ohne gleich den ganzen Dachstuhl abreißen zu müssen. Quasi von innen eine höher liegende Decke einziehen und die darunterliegende alte Decke wegreißen.
Ansich kein so schlechter Plan, wäre da nicht die Tatsache, dass der aktuelle Dachstuhl auch einige Sanierungsecken hat und auch die Dachpfannen erneuert werden müssten. Somit müssten an jeden Dachstuhlbalken recht uns links zwei "Hilfsbalken". Das wäre alles ziemliche Fuckelarbeit und was das an Zimmermannsstunden kosten würde, kann sich vermutlich jeder vorstellen. Also eine ziemlich teure Angelegenheit.

Somit kommen wir zu Plan zwei: 

Den Dachstuhl komplett entfernen und dann einen neuen Ringanker (was für neue Worte man doch lernt, wenn so ein Projekt plant) gießen. (? oder baut man den?)
Und dann den neuen Dachstuhl draufsetzten und die Decke vom Obergeschoss mit etwas Versatz höher an den Dachstuhl "anschrauben"... Fragt nen Zimmermann, wie man das fachmännischer erklären kann.

Somit könnte Marc und Besuch, der größer als 1,90m ist das Haus auch im Obergeschoss betreten ohne ständig den Kopf einziehen zu müssen oder eine Beule riskieren zu müssen.

Mal sehen, ob der Plan so auch umgesetzt werden kann.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Erste Planungen

Seit Weihnachten befinden wir uns in den konkreteren Planungen.

Marc und ich malen und zeichnen fleißig eine Skizze nach der anderen. Marc hat sogar maßstabsgetreue Waschmaschinen, Tische, Sofas etc. aus Millimeterpapier geschnibbelt um z.b. konkret planen zu können, wie breit der Abstellraum für die Maschinen sein sollte, oder wo man im Schlafzimmer am besten die Flurtür einsetzt.

Das "Raumkonzept" steht und wir hoffen nun, dass der Bauingenieur das alles auch so in seinen Planungen umsetzen kann.

Am 8.1. waren der Bauingenieur und eine ganze Schwadrone an Handwerkern sämtlicher Gewerke vor Ort und haben sich das "Objekt" von innen und außen angesehen. Es wurden Fotos gemacht und noch mal genaues Maßgenommen.
Da wurde es schon sehr konkret und die vielen Fragen wie "an welche Keramik dachten Sie denn" kamen natürlich trotzdem total unvorbereitet.

Im Nachgang haben Marc und ich den "Massenauflauf" der Gewerke doch als sehr stressig erlebt. Es war gut, dass neben dem Bauingenieur, der unsere Pläne ja auch kannte, mein Vater, ein Kollege des Ingenieurs, Marc und ich vor Ort waren, um immer Rede und Antwort zu stehen.
Beim nächsten Mal (was es vermutlich nicht geben wird) wird das anders geregelt! ;-)

Nun geht es wieder ans geduldige warten, auf die richtigen Zeichnungen, die Angebote der Handwerker und den Gesamtkostenplan des Bauingenieurs. Geduldiges warten, eine Eigenschaft, die ich nicht gerade zu meinen Stärken zähle.

Wir hoffen, dass vielleicht Mitte Februar der Gesamtkostenplanvorliegt! Und dann wird es für uns noch mal richtig spannend.
Es gibt natürlich schon noch eine gewisse Kostengrenze an der mein Vater und auch wir sagen würden... miiiep... wir reißen doch ab! Das wird aber hoffentlich nicht eintreffen.

In den nächsten Tagen werde ich mal versuchen mit ein paar Bildern den aktuellen Stand zu dokumentieren bzw. darzustellen.