Das Haus meiner Großeltern und deren Eltern und ... keiner weiß genau von wem und wie lange schon, steht in einem kleinen 250 Seelendorf in der Mitte von NRW.
Noch zu Lebzeiten meines Opas (und das ist schon über 10 Jahre her) habe ich mal mit dem Gedanken gespielt, irgendwann wieder in die Heimat zu ziehen und vielleicht sogar mal Opas / Omas Haus umzubauen.
Irgendwie rückte dieses aber immer mal wieder in den Hintergrund. Die Jobs waren meist mehr als 50-80km entfernt und andere Widrigkeiten, die einem im Leben so begegnen, ließen die Idee oftmals wieder im Keim ersticken.
Mit zunehmender Verschlechterung des Gesundheitszustandes meiner Oma und des Hauses, letzteres ist vor allem energetisch eine Katastrophe, reiften die Pläne meines Vaters, dass Haus entweder zu sanieren oder abreißen zu lassen und Oma zu ihnen ins Haus zu holen. (dieses steht direkt Wand an Wand).
Zu einem Umzug meiner Oma ist es dann leider nicht mehr gekommen, da sie Ende 2012 verstorben ist.
Und wie das so ist, wenn jemand stirbt, kommen einem die vielen Geschichten, Anekdoten und Erlebnisse wieder in den Sinn. Die in meinem Fall unweigerlich mit dem Dorf und auch Omas Haus eng verknüpft sind.
Abreißen kam irgendwie nicht mehr so wirklich in Frage. (es sei denn der noch ausstehende Kostenplan empfiehlt uns etwas anderes)
Nun bin ich ein Mensch, der sich vor der Arbeit, die so ein Projekt in sich birgt nicht unbedingt ins Hemd macht, aber Finanzangelegenheiten, die können mir schon mal schlaflose Nächte bereiten.Und davon gab es schon einige. Da habe ich doch gerne die sich bietende Gelegenheit genutzt um das Projekt mit der Hilfe meines Vaters zu planen, der bis zum Eintritt ins Rentnerdasein, sich um die finanziellen Angelegenheiten kümmert.
Da bleibt einem ja praktisch nichts anderes übrig, als mal etwas zu wagen! No risk, no fun!
Auch die Tatsache, dass Marc bereits einmal so ein Projekt gestemmt hat, lässt mich wieder ruhiger schlafen.
Da wir beide Freunde des www. sind und ich mit Begeisterung vielen Bloggern folge, war die Idee geboren, dass wir dieses Projekt dazu nutzen könnten einen eigenen Blog zu starten.
Hier wird es also im folgenden einiges zur Sanierung/zum Umbau zu lesen geben, darüber was mächtig in die Hose gegangen ist und hoffentlich auch Berichte über viele Dinge, die uns besonders gut gelungen sind.
Also... viel Spaß beim Lesen!
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